Prinzipien guter Führung

Was Sie im Workshop lernen und erleben

True Leadership
Prinzipien guter Führung


Gute Führung inspiriert zu Engagement und Eigenverantwortung!

Wir unterscheiden Management von Führung/Leadership: Management beschäftigt sich mit allen dringlichen Aufgaben die im Alltag erledigt werden müssen. Überwiegend sind das fachlich-administrative Tätigkeiten. Unserer Erfahrung nach sind 80% der Managementaufgaben delegierbar.
Führungstätigkeiten sind eher wichtig und selten dringlich. Führung beschäftigt sich mit Zukunft, Strategie und Weiterentwicklung der Mitarbeiter-, Kunden- und Geschäftsbeziehungen. Führungstätigkeiten können nicht delegiert werden.

Die folgenden Führungsprinzipien setzen eine neue Ausrichtung in der Führungsarbeit. Auch wenn Führung zu komplex und vielschichtig ist, um einfache und allgemeingültige Antworten zu geben, so können diese Prinzipien eine Hilfestellung geben. Im Workshop können Sie die Wirkungsweisen dieser Führungsprinzipien am eigenen Leib erleben und mit klassischem Führungsverhalten vergleichen.
Für alle Prinzipien erhalten Sie praxistaugliche Umsetzungmethoden für Ihren Führungsalltag.

Zukunft geht vor Vergangenheit

Aus unserer Sicht sollte Führung sich mehr und öfter mit Zukunft und weniger mit Vergangenheit beschäftigen. Denn verändert werden kann nur etwas, das noch bevor steht. Klassische Führung verliert viel Zeit mit Berichten/Reporting und Problemanalyse.

Im Workshop erleben Sie den frappierenden Unterschied, wie sich zukunftsorientierte Gespräche auf die Performance und das Engagement auswirken.

Selbstbewertung ist besser als Fremdbewertung

Klassische Führung hat den Anspruch, Fehlentwicklungen rechtzeitig zu erkennen und nutzt daher viele Kontrollmechanismen. Die meisten top down. Wer kontrolliert, behält auch die Verantwortung. Wenn Führung will, dass Mitarbeiter Verantwortung übernehmen, müssen andere Formen der (Selbst-)Kontrolle gefunden werden.

Im Workshop erleben und diskutieren Sie Methoden der Mitarbeiterselbstkontrolle.

Lösungsfindung geht vor Problemanalyse

Klassische Führung fragt instinktiv nach dem "Warum?" und beleuchtet damit das Problem. Problemfokussierung erzeugt oft Stress und Rechtfertigungsdruck bei den beteiligten Personen. Lösungsfokussierung stattdessen öffnet den Raum für neue Ideen und führt letztendlich zur Verbesserung.

Erleben Sie den Unterschied zwischen Problem- und Lösungsfokussierung und die Wirkung auf Ihr Engagement!

Gute Fragen sind besser als Anweisungen

Anweisungen vermitteln dem Mitarbeiter klar, was gemacht werden soll - und gleichzeitig braucht dieser selbst nicht mehr mitzudenken. Wer anweist, trägt die Verantwortung für die Lösung. Anweisen ist für bestimmte Führungssituationen unerlässlich (z.B. in Krisen, hoher Dringlichkeit, bei Regelverstößen). Klassische Führung zementiert durch einen allzu einseitig anweisenden Führungsstil die Hierarchie und entmündigt die Mitarbeiter.
Aus unserer Sicht ist es daher notwendig situativ entscheiden und handeln zu können: Je mehr Führung die Technik guter Fragen zu nutzen versteht, desto engagierter und eigeninitiativer werden die Mitarbeiter. Denn wer die Antwort liefert, übernimmt auch dafür Verantwortung.

Ziele sind besser als Aufgaben

Zahlreiche Studien haben immer wieder bestätigt: wer mit klaren Zielen statt mit Aufgaben führt, hat eine 30% höhere Erfolgschance. Sind diese Ziele auch vereinbart, statt vorgegeben, verdoppelt sich statistisch die Erfolgsaussicht.

Klassische Führung macht im Alltag zu oft den Fehler, Aufgaben zu vergeben, statt Ziele zu vereinbaren und verpasst damit große Erfolgschancen. Auch hier gilt das Prinzip: wer oktruiert statt abstimmt, bleibt in der Verantwortung.

Gute Führung steuert daher Abstimmungsprozesse hin zu einem echten Commitment mit allen Beteiligten.

Im U-Bootworkshop erleben Sie den wesentlichen Unterschied zwischen Führen mit Aufgaben und Führen mit Zielvereinbarung. Das lässt sich sogar messen!

Anerkennung ist besser als loben

"Nichts gesagt, ist genug gelobt" ist leider eine weit verbreitete (kulturelle) Einstellung. Klassische Führung ist schnell darin, auf Mängel und Abweichungen hinzuweisen. Denn darauf ist sie trainiert.

True leadership fokussiert auf Fortschritt und Erwünschtes, auf Positivbeispiele und Erfolge. Nicht aber im Sinne eines top-down Lobes, sondern echter Anerkennung. Das erzeugt Bestätigung und Motivation und damit Engagement der Mitarbeiter.

Pre-Port ist besser als Report

Jede Kennzahl wie auch jeder Bericht ist Vergangenheit. Wieviel Zeit verbringen Sie und Ihr Team damit, Zahlen aus der Vergangenheit zu betrachten? Wir sagen nicht, dass das überflüssig ist. Wir sagen, dass es noch wichtiger ist, sich mit Vorausschau zu beschäftigen:

True Leadership fragt deshalb nach dem "Pre-Port" - nach den Absichten und Zielen der Mitarbeiter. Für den heutigen Tag, für diese Woche, für diesen Monat, ...

Die Kernfrage lautet: "Was beabsichtigen Sie heute in dieser Angelegenheit zu unternehmen?"

Wieviel Zeit investieren Sie mit Ihrem Team über (zeitnahe) Vorhaben und Absichten zu sprechen?

'Feedback einholen' geht vor 'Feedback geben'

Natürlich gehört 'Feedback geben' zum Führungsalltag. Doch wie ermuntert Führung, dass sich Mitarbeiter auch (konstruktiv) kritisch äußern?
Wir glauben, Feedbackkultur entsteht dann leichter, wenn sich die Führungskraft selbst dem Feedback ihrer Mitarbeiter stellt. So kann sie zuhören und Informationen erhalten, die ihr ansonsten vorenthalten würden.

Das Streben nach Exzellenz ist besser als das Streben nach Perfektion

Wer perfekt sein will, vermeidet oder verdrängt Fehler. Wer Exzellent sein will, versucht möglichst schnell aus Fehlern zu lernen.

True Leadership setzt das Prinzip "Fail fast - learn fast" um. Dazu gehört ein iteratives Vorgehen, ein Raum für Experimente und eine Kultur, konstruktiv über Verbesserungsideen zu sprechen.

Erleben Sie im U-Bootworkshop wie Sie Lernkultur in Ihrem Team fördern können.

Abstimmen ist meistens besser als Bestimmen

True Leadership hat das Ziel, echtes Commitment unter den Beteiligten zu erzielen. Das geht nur unter Beteiligung und mit echter Abstimmung: im wörtlichen Sinne. Jede Stimme gehört gehört! Erst durch das klare Votum ist eine verbindliche Vereinbarung entstanden. Ausnahmen davon sind Krisenmanagement und kritische Ausnahmesituationen.

Lernen Sie in unserem U-Bootworkshop Methoden der Meinungsbildung und verbindlichen Abstimmung im Team.

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